19. Oktober 2017
Zertifizierte Brustkrebszentren müssen klar definierte Qualitätskriterien der Deutschen Krebsgesellschaft erfüllen.
 12. Oktober 2017
Mithilfe der TNM-Klassifikation kann das Stadium der Krebserkrankung bestimmt und so die Therapie besser geplant werden.
 29. August 2017
Einige Frauen haben ein besonders hohes Risiko für Brust- und/oder Eierstockkrebs, denn sie tragen eine Mutation im BRCA1- oder BRCA2-Gen in sich.
 08. August 2017
Die Rehabilitation soll Patientinnen bei der Rückkehr in den Alltag und ggf. das Berufsleben unterstützen.
Stethoskop
Rehabilitation nach Brustkrebs
Frauen, die eine Brustkrebserkrankung überstanden haben, haben die Möglichkeit, eine Rehabilitation in Anspruch zu nehmen.
Was ist Brustkrebs

Rehabilitation nach Brustkrebs

Die Rehabilitation nach Brustkrebs unterstützt die Patientin intensiv bei der Bewältigung der Folgen der Erkrankung und der Wiedereingliederung in ihr gewohntes Umfeld. Die Rehabilitation kann sowohl stationär als auch ambulant erfolgen.

Ambulante und stationäre Rehabilitation

Bei der stationären Reha ist die Patientin für die gesamte Dauer des Aufenthalts in einer Rehabilitationsklinik untergebracht, in der alle Rehamaßnahmen gebündelt in Anspruch genommen werden können. Bei einer ambulanten Reha bleibt die Patientin zu Hause wohnen und besucht tagsüber Einrichtungen wie zum Beispiel Physiotherapiepraxen oder eine Ernährungsberatung. Darüber hinaus gibt es die teilstationäre Reha, bei der tagsüber Rehamaßnahmen in einer Rehabilitationsklinik stattfinden und die Patientin abends wieder nach Hause kann.

Anschlussrehabilitation nach Brustkrebs

Die Anschlussrehabilitation beginnt kurz nach Abschluss der Therapie. Entweder erfolgt die Verlegung direkt aus der Klinik in die Reha oder spätestens zwei Wochen nach der stationären Akutbehandlung. Im Rahmen der Anschlussrehabilitation sollen körperliche und psychische Gesundheit der Patientin wiederhergestellt werden. Die Folgen der Erkrankung und der Therapie von Brustkrebs sollen gebessert und so eine Rückkehr in den normalen Alltag ermöglicht werden. Auch eine Rückkehr in den Beruf kann angestrebt werden. Die Anschlussrehabilitation dauert in der Regel drei Wochen.

Onkologische Rehabilitation

Die onkologische Rehabilitation kann in der Regel innerhalb eines Jahres nach Beendigung der Akutbehandlung in Anspruch genommen werden. Der Gesundheitszustand der Patientin soll durch die onkologische Reha möglichst dauerhaft stabilisiert werden. Hier geht es nicht um den beruflichen Wiedereinstieg der Betroffenen, sondern um die vollständige Gesundung. Die onkologische Rehabilitation dauert in der Regel etwa drei Wochen und lässt sich sowohl stationär, teilstationär als auch ambulant durchführen.

Zu den Rehabilitationsmaßnahmen gehören zum Beispiel Gymnastik, Ernährungsberatung, Behandlung von Lymphödemen, psychologische Betreuung und das Erlernen von Entspannungstechniken. Bei den psychotherapeutischen Maßnahmen helfen Psychoonkologen der Patienten bei der Verarbeitung der Erkrankung.

Berufliche Rehabilitation

Die berufliche Rehabilitation dient dazu, der Patientin zu helfen, wieder ins Berufsleben einzusteigen. Wenn eine Rückkehr in den alten Beruf oder in das alte Unternehmen nicht möglich ist, können auch Maßnahmen zur beruflichen Umschulung in Anspruch genommen werden. Ziel ist es, eine vorzeitige Verrentung zu vermeiden. Der Wiedereinstieg in den Beruf kann auch schrittweise erfolgen, zum Beispiel, indem vorerst eine Teilzeittätigkeit ausgeübt wird. Die Patientin ist solange krankgeschrieben, bis die volle Stundenzahl wieder erreicht ist. Sie erhält solange entsprechende Lohnersatzzahlungen.

Michi Jo Standl

 19. Oktober 2017
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